Wir sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die vor 400 Jahren durch Maria Ward, eine Engländerin, gegründet wurde (Congregatio Jesu). Sie hatte die Vision, dass Frauen - wie auch die Männer damals - den christlichen Glauben an Menschen aller Herkunft, jeden Alters und Geschlechts weitergeben sollen und können. Das ist unsere Aufgabe auch heute noch und wir leben als Ordensfrauen mitten unter den Menschen. Wir richten unser Gebet nach unserer Arbeit aus und versuchen immer mehr zu lernen, dass unser Gebet die Arbeit durchdringt und unsere Arbeit mehr und mehr vom Gebet getragen wird. Die Mitte unseres Lebens ist die Beziehung zu Jesus Christus
Wir wissen uns von Gott geschaffen, gerufen und geliebt und suchen Gott in allem.
Gelübde der Armut
Alles, was wir Menschen haben und sind, empfangen wir von Gott ? das ist das Eigentliche, das Wertvolle. Irdische Güter sind dagegen brüchig, daher setzen wir unser Leben nicht auf Reichtum und Besitz, sondern allein auf Gott.
Gelübde der Keuschheit
Wir haben von Gott alles empfangen und wollen ihm alles geben. ER ist unsere Erfüllung. So sind wir überzeugt, dass ein Leben ohne sexuelle Erfüllung auch sinnvoll und erfüllt sein kann.
Gelübde des Gehorsams
Wir wollen Gott und den Menschen dienen und hören auf IHN und sein Wort. Daher sind wir verfügbar für konkrete Aufgaben und Dienste.
Ein wesentliches Element unseres geistlichen Lebens ist der Tagesrückblick, das sog. "Gebet der liebenden Aufmerksamkeit" Wir reflektieren unseren Tag mit der Frage: Wo ist mir Gott heute begegnet? Wo habe ich Ihn in Menschen, Dingen, in der Natur, in Beziehungen, in Gefühlen, Gedanken... erkannt?
Wo habe ich Freude, Dankbarkeit, Lebendigkeit erfahren und weitergegeben?
Wo ist mir aber auch all das misslungen, war ich unfrei, konnte nicht auf Gottes Liebesangebot reagieren, bin ich schuldig geworden an mir selbst und anderen?
Das alles legen wir dankbar in Gottes Hände zurück und bitten Ihn, dass Er uns Kraft schenke und Seinen Heiligen Geist, um neu anzufangen.
